Unsere Region


Meine Heimat: Die Prignitz

Warum die Prignitz? Als ich 2012 hierhergezogen bin, haben viele Freunde in Potsdam den Kopf geschüttelt. Wittenberge? Die Prignitz? Aber ich wusste: Hier gibt es Platz zum Leben. Hier kann man noch etwas bewegen. Die Mieten sind bezahlbar und die Natur liegt direkt vor der Haustür. Die Prignitz im Nordwesten Brandenburgs ist eine Region im Aufbruch – eine Region, die sich neu erfindet, ohne ihre Wurzeln zu verlieren.

Immer mehr Menschen aus Berlin, Hamburg und anderen Großstädten entdecken die Prignitz als neuen Lebensmittelpunkt. Sie suchen Ruhe, Raum und Lebensqualität – und finden hier genau das. Alte Häuser werden saniert, neue Ideen entstehen, Unternehmer engagieren sich für ihre Stadt. Die Prignitz ist für mich kein Museum, sondern ein lebendiger Ort mit Zukunft.

Meine Elbland Mosterei ist Teil dieser Entwicklung. Wir sind stolzer Partner des UNESCO-Biosphärenreservats und setzen uns für den Erhalt der regionalen Kulturlandschaft ein. Wir verarbeiten Obst aus unserer Region, pflegen alte Streuobstwiesen und tragen dazu bei, dass diese einzigartige Landschaft auch für kommende Generationen erhalten bleibt.

Tobias Spill

Tobias Spill

Inhaber der Regionalmarkthalle und Elbland Mosterei. 2012 aus Potsdam nach Wittenberge gezogen.

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Wittenberge – Eine Stadt erfindet sich neu

Wittenberge ist für mich das Herz der Prignitz und eine Stadt im Wandel. Über 120 Jahre lang war unsere Stadt geprägt vom Singer-Nähmaschinenwerk, dem größten Nähmaschinenwerk Europas. Bis zu 6.000 Menschen arbeiteten hier und fertigten Millionen von Nähmaschinen für die ganze Welt. Nach der Wende brach diese Industrie zusammen, unsere Stadt verlor tausende Arbeitsplätze und Einwohner. Doch Wittenberge hat sich nicht aufgegeben – im Gegenteil: Unsere Stadt erfindet sich neu und wird zum Zufluchtsort für Menschen, die das Großstadtleben hinter sich lassen wollen.

Die neue Infrastruktur verändert alles. Mit der A14-Nordverlängerung, dem größten Autobahnprojekt Ostdeutschlands, bekommt Wittenberge endlich eine direkte Anbindung an die Ballungszentren Magdeburg, Berlin, Hamburg und Hannover. Die neue Elbbrücke, mit 1.100 Metern die längste Brücke des gesamten Projekts, nimmt bereits Gestalt an – im April 2025 wurde der finale Verschub der Strombrücke erfolgreich abgeschlossen. Ab Sommer 2026 soll die erste Richtungsfahrbahn in Betrieb gehen. Das bedeutet: kürzere Wege, bessere Erreichbarkeit, neue Chancen für Wirtschaft und Tourismus.

Großstädter entdecken Wittenberge. Immer mehr Menschen aus Berlin, Hamburg und den alten Bundesländern ziehen hierher nach Wittenberge. Sie suchen bezahlbaren Wohnraum, Platz zum Leben und eine lebendige Gemeinschaft. Sanierte Altbauten in guter Lage sind gefragt, neue Projekte entstehen. Unsere Stadt hat den Abwärtstrend der vergangenen Jahre gestoppt – heute leben wieder 17.000 Menschen hier, Tendenz steigend. Wittenberge ist keine Schlafstadt, sondern ein Ort, an dem man etwas bewegen kann.

Die erste Kleinstadt-Akademie Deutschlands hat seit 2024 ihren Sitz in Wittenberge. Sie ist das Sprachrohr der Kleinstädte in Deutschland und entwickelt Strategien, wie Kleinstädte auch in Zukunft lebenswert bleiben. Dass diese Akademie ausgerechnet in Wittenberge angesiedelt wurde, ist kein Zufall – unsere Stadt ist ein Vorbild für gelungene Stadtentwicklung und zeigt, wie Kleinstädte sich neu erfinden können.

2027 wird Wittenberge Gastgeber der Landesgartenschau Brandenburg (LAGA). Vom 21. April bis 24. Oktober erwarten wir hunderttausende Besucher. Die LAGA ist nicht nur ein Fest der Gartenkunst, sondern auch ein wichtiger Impuls für die Stadtentwicklung. Neue Grünanlagen entstehen, die Elbpromenade wird aufgewertet, historische Gebäude werden saniert. Wittenberge macht sich schön – für die Besucher, aber vor allem für die Menschen, die hier leben.

Wittenberge Uhrenturm
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Warum es sich hier gut leben lässt

Platz zum Leben. In der Prignitz gibt es noch Raum zum Atmen. Keine überfüllten U-Bahnen, keine Hektik, keine Enge. Hier kannst du dir ein Haus mit Garten leisten, ohne dein ganzes Leben lang Schulden abzuzahlen. Hier haben Kinder Platz zum Spielen, und die Natur liegt direkt vor der Haustür. Die Elbe, die weiten Auenlandschaften, die Wälder und Moore – all das ist kein Wochenendausflug, sondern Teil des Alltags.

Bezahlbar und lebenswert. Während in Berlin und Hamburg die Mieten explodieren, sind sie in der Prignitz noch bezahlbar. Ein sanierter Altbau in guter Lage kostet hier einen Bruchteil dessen, was man in der Großstadt zahlen würde. Das bedeutet: mehr Geld für das, was wirklich zählt. Mehr Zeit für Familie, Hobbys und Engagement. Weniger Stress, mehr Lebensqualität.

Gemeinschaft statt Anonymität. In der Prignitz kennt man sich noch. Hier ist man nicht nur eine Nummer, sondern Teil einer Gemeinschaft. Vereine, Initiativen, Nachbarschaftshilfe – das funktioniert hier noch. Und wer etwas bewegen will, findet offene Türen. Unternehmer wie Lutz Lange zeigen, was möglich ist, wenn man anpackt und Visionen hat.

Partner des Biosphärenreservats. Die Prignitz ist für mich Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe-Brandenburg, eines der größten Schutzgebiete Deutschlands. Hier wird Naturschutz nicht von oben verordnet, sondern von den Menschen vor Ort gelebt. Unsere Elbland Mosterei ist stolzer Partner des Biosphärenreservats. Wir pflegen alte Streuobstwiesen, verarbeiten regionales Obst und tragen dazu bei, dass diese einzigartige Kulturlandschaft erhalten bleibt. Naturschutz und Wirtschaft gehen hier Hand in Hand.

Biosphärenreservat
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Natur & Freizeit – Das Paradies vor der Haustür

Der Elberadweg ist einer der beliebtesten Fernradwege Deutschlands und führt direkt durch die Prignitz. Flach, gut ausgebaut und mit traumhaften Ausblicken auf die Elbe – ideal für Familien und Genussradler. Dank des Knotenpunktsystems kannst du deine Touren ganz einfach selbst planen. Unsere Mosterei liegt direkt am Elberadweg und ist ein beliebter Rastplatz für Radfahrer.

Störche, Kraniche, Seeadler. Die Prignitz ist für mich die Storchenheimat Europas. Nirgendwo sonst brüten so viele Weißstörche wie hier. Im Frühjahr und Herbst rasten tausende Kraniche im Rambower Moor auf ihrem Weg zwischen Skandinavien und Südeuropa – ein atemberaubendes Naturschauspiel. Seeadler jagen über den Elbauen, Eisvögel blitzen an den Flussufern vorbei. Wer die Natur liebt, ist hier richtig.

Die Elbe ist mehr als ein Fluss – sie ist die Lebensader unserer Region. Radfahren entlang des Deiches, Wandern durch die Auenlandschaft, Kanufahren auf ruhigen Nebenarmen oder einfach die Seele baumeln lassen am Ufer – die Elbe bietet unzählige Möglichkeiten zur Erholung. Traditionelle Elbfähren verbinden die Ufer und sind ein nostalgisches Erlebnis.

Radfahren am Elberadweg
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LAGA 2027 – Wittenberge blüht auf

Vom 21. April bis 24. Oktober 2027 wird Wittenberge Gastgeber der Landesgartenschau Brandenburg. 187 Tage lang erwarten wir hunderttausende Besucher aus ganz Deutschland. Die LAGA ist aber mehr als nur ein Fest – sie ist ein wichtiger Impuls für die Stadtentwicklung und ein Zeichen dafür, dass Wittenberge nach vorne schaut.

Neue Grünanlagen entstehen, die Elbpromenade wird aufgewertet, historische Gebäude werden saniert. Die Stadt macht sich schön – nicht nur für die Besucher, sondern vor allem für die Menschen, die hier leben. Die LAGA ist eine Investition in die Zukunft, ein Bekenntnis zu Lebensqualität und ein Signal an alle, die überlegen, hierher zu ziehen: Wittenberge ist eine Stadt mit Zukunft.

Meine Regionalmarkthalle ist Teil der LAGA! Unser Hofladen und Café befindet sich direkt am Haupteingang der Landesgartenschau. Während der 187 Tage können Besucher bei uns frische Säfte aus unserer Elbland Mosterei probieren, regionale Spezialitäten kaufen und mehr über das UNESCO-Biosphärenreservat erfahren. Ich freue mich darauf, euch die Vielfalt unserer Region zu zeigen und euch mit köstlichen Produkten direkt vom Hof zu begrüßen!

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Unternehmer, die die Stadt prägen

Wittenberge wurde schon immer von Unternehmern geprägt, die nicht nur an ihren eigenen Erfolg dachten, sondern die ganze Stadt voranbringen wollten. Diese Tradition lebt bis heute fort.

Salomon Herz (1791-1865) war der Mann, der Wittenberge zur Industriestadt machte. Der jüdische Kaufmann gründete 1823 die erste Ölhandlungsgesellschaft Deutschlands und baute in Wittenberge eine Ölmühle, die als die "vorzüglichste und größte in ganz Europa" galt. Doch Herz war mehr als nur ein erfolgreicher Unternehmer – er war ein Visionär und Stadtgestalter. Als Aktionär der Berlin-Hamburger Eisenbahngesellschaft inspirierte er 1845 die Entscheidung, die Eisenbahnlinie über Wittenberge zu legen. Diese Entscheidung war der Startschuss für den industriellen Aufschwung der Stadt. Herz baute den Herzschen Kanal, der die Stepenitz mit dem Elbehafen verband, und engagierte sich sozial: Er gab regelmäßig den Zehnten für Wohltätigkeit, seine Söhne gründeten Stiftungen für Arbeiter und Bedürftige, und die Familie errichtete ein Waisenhaus. Der Platz vor dem Bahnhof trägt seit 2007 seinen Namen – eine späte Ehrung für einen Mann, dessen Verdienste in der NS-Zeit aus antisemitischen Motiven in Vergessenheit gerieten.

Lutz Lange ist der moderne Salomon Herz. Der Unternehmer hat die historische Herzsche Ölmühle zu einem einzigartigen Erlebnisort gemacht: Das Elbe-Resort Alte Ölmühle verbindet Industriekultur mit modernem Tourismus. Auf 53.000 Quadratmetern Gesamtgelände entstanden ein Hotel, ein 2.300 Quadratmeter großes LOFT SPA mit Dachterrasse und Turmsauna in 15 Metern Höhe mit direktem Blick auf die Elbe, ein Indoortauchturm und vieles mehr. 2024 wurde das Elbe-Resort vom Brandenburger Hotel- und Gaststättenverband Dehoga als "Gastgeber des Jahres" ausgezeichnet. Langer hat auch die "59 Thesen von Wittenberge" an der Alten Ölmühle angeschlagen – eine Touristenattraktion und ein Statement für die Stadt.

Die Elbland Festspiele sind ein weiteres Highlight, das Lutz Lange nach Wittenberge gebracht hat. Jedes Jahr im Sommer verwandelt sich der Innenhof der Alten Ölmühle in eine beeindruckende Open-Air-Konzertbühne. Unter freiem Himmel, umgeben von den historischen Backsteinmauern der ehemaligen Industrieanlage, erleben hunderte Besucher klassische Konzerte auf höchstem Niveau. Die Elbland Festspiele haben Wittenberge zu einem kulturellen Anziehungspunkt gemacht und zeigen, dass Kultur und Industriegeschichte perfekt zusammenpassen. Ich freue mich jedes Jahr auf diese besondere Atmosphäre – es ist einfach magisch, wenn die Musik durch die alten Mauern hallt.

Lutz Lange zeigt, was möglich ist, wenn man an einen Ort glaubt und bereit ist, zu investieren – nicht nur Geld, sondern auch Herzblut. Diese Unternehmer stehen stellvertretend für viele andere, die sich in der Prignitz engagieren. Sie zeigen: Hier kann man noch etwas bewegen. Hier lohnt es sich, anzupacken. Und hier entstehen Dinge, die es anderswo nicht gibt.

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Die Städte und Orte der Prignitz

Die Prignitz ist für mich mehr als nur Wittenberge. Jede Stadt, jeder Ort hat seine eigene Geschichte, seinen eigenen Charakter. Hier stellen wir dir die wichtigsten Städte und Orte unserer Region vor – ausführlich und authentisch.

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Perleberg – Die Rolandstadt und Kreisstadt

Perleberg ist die Kreisstadt des Landkreises Prignitz und wird oft als das "Herz der Prignitz" bezeichnet. Mit rund 12.000 Einwohnern ist sie die zweitgrößte Stadt unserer Region und ein wichtiges Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum. Die Stadt blickt auf eine über 780-jährige Geschichte zurück und war im Mittelalter eine der reichsten Städte der Mark Brandenburg.

Geschichte & Bedeutung: 1239 erhielt Perleberg das Stadtrecht nach Salzwedeler Vorbild. Als Mitglied der Hanse erlebte die Stadt im Mittelalter eine Blütezeit und galt als "Hauptstadt der Prignitz". Der Handel mit Salz, Getreide und Tuchen brachte Wohlstand, der sich noch heute in den prächtigen Bürgerhäusern und Kirchen der Altstadt ablesen lässt. Die Stepenitz, ein kleiner Fluss, umfließt die historische Altstadt und verleiht ihr einen besonderen Charme.

Der Perleberger Roland: Das Wahrzeichen der Stadt ist der Roland, eine 2,90 Meter hohe Sandsteinfigur aus dem Jahr 1498. Der Roland steht auf dem Marktplatz und symbolisiert die städtischen Freiheiten und die Gerichtsbarkeit. Perleberg ist eine von nur wenigen Städten in Deutschland, die einen Roland besitzen – ein Zeichen für die einstige Bedeutung der Stadt.

Altstadt & Sehenswürdigkeiten: Die Altstadt von Perleberg gehört zu den 31 historischen Stadtkernen in Brandenburg und steht unter Denkmalschutz. Beim Spaziergang durch die kopfsteingepflasterten Gassen entdeckt man prächtige Bürgerhäuser, die St. Jacobi-Kirche mit ihrem markanten Turm und das historische Rathaus. Das Stadtmuseum erzählt die Geschichte der Stadt von der Hansezeit bis zur Gegenwart.

Tierpark Perleberg: Ein beliebtes Ausflugsziel für Familien ist der Tierpark Perleberg. Der 1964 eröffnete Heimattierpark liegt in einem Kiefernwald am südlichen Stadtrand und beherbergt über 300 Tiere aus mehr als 60 Arten. Hier leben vor allem heimische und europäische Tierarten wie Wölfe, Luchse, Wildschweine und Damhirsche.

Leben in Perleberg: Als Kreisstadt bietet Perleberg alle Annehmlichkeiten einer modernen Kleinstadt: Schulen, Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten, Sportanlagen und ein reges Vereinsleben. Die Stadt arbeitet aktiv an der Belebung der Innenstadt – mit Bürgermärkten, Stadtfesten und kreativen Projekten. Perleberg ist ein Ort, an dem Geschichte lebendig ist und gleichzeitig nach vorne geschaut wird.

Perleberg Roland
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Pritzwalk – Die Tuchmacherstadt

Pritzwalk ist mit rund 11.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt der Prignitz und liegt im Nordosten unserer Region. Die Stadt ist bekannt für ihre Tuchmacher-Tradition und ihre gut erhaltene Altstadt mit der imposanten St. Nikolaikirche.

Geschichte & Tuchmacher-Tradition: Pritzwalk wurde im 13. Jahrhundert gegründet und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Handelsplatz. Besonders die Tuchmacherei prägte die Stadt über Jahrhunderte. Pritzwalker Tuche waren weit über unsere Region hinaus bekannt und wurden auf Märkten in ganz Norddeutschland gehandelt. Diese Tradition ist bis heute Teil der Stadtidentität.

St. Nikolaikirche: Das Wahrzeichen von Pritzwalk ist die St. Nikolaikirche, eine imposante gotische Backsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert. Der 65 Meter hohe Turm ist weithin sichtbar und prägt die Silhouette der Stadt. Die Kirche beeindruckt durch ihre schlichte Schönheit und ihre hervorragende Akustik – regelmäßig finden hier Konzerte statt.

Altstadt & Sehenswürdigkeiten: Die Altstadt von Pritzwalk lädt zum Bummeln ein. Fachwerkhäuser, kleine Geschäfte und gemütliche Cafés prägen das Stadtbild. Das Heimatmuseum zeigt die Geschichte der Stadt und der Tuchmacherei. Besonders sehenswert ist auch das Meyenburger Tor, ein erhaltenes Stadttor aus dem Mittelalter.

Natur & Erholung: Am Stadtrand liegt das Hainholz, ein beliebtes Naherholungsgebiet mit Wanderwegen, Spielplätzen und einem Freibad. Hier kann man die Seele baumeln lassen und die Natur genießen. Pritzwalk ist auch ein guter Ausgangspunkt für Radtouren durch die Prignitz.

Leben in Pritzwalk: Pritzwalk ist eine ruhige, überschaubare Stadt mit allem, was man zum Leben braucht. Schulen, Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten und ein aktives Vereinsleben machen die Stadt lebenswert. Wer das Landleben schätzt, aber nicht auf städtische Infrastruktur verzichten möchte, findet hier eine gute Balance.

Pritzwalk St. Nikolaikirche

Bad Wilsnack – Wallfahrtsort und Kurstadt

Bad Wilsnack ist ein staatlich anerkannter Kurort mit rund 3.000 Einwohnern und einer faszinierenden Geschichte. Im Mittelalter war Bad Wilsnack einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Europas – heute ist die Stadt ein Ort der Erholung und Wellness.

Die Wunderblut-Legende: 1383 brannte die Kirche von Wilsnack nieder. In den Trümmern fanden die Bürger drei Hostien, die angeblich mit Blut getränkt waren – das "Wunderblut von Wilsnack". Diese Entdeckung machte Wilsnack über Nacht zu einem der wichtigsten Wallfahrtsorte Europas. Tausende Pilger strömten in die kleine Stadt, darunter Könige, Fürsten und einfache Gläubige.

Wunderblutkirche St. Nikolai: Die Wunderblutkirche ist ein beeindruckendes Beispiel norddeutscher Backsteingotik. Die dreischiffige Hallenkirche mit ihrem 60 Meter hohen Turm ist weithin sichtbar und dominiert das Stadtbild. Im Inneren beeindrucken die hohen Gewölbe und die schlichte Schönheit des Raumes. Auch heute noch finden Wallfahrten und Pilgergottesdienste statt.

Kristall Kur- und Gradier-Therme: Heute ist Bad Wilsnack vor allem als Kurort bekannt. Die moderne Kristall Kur- und Gradier-Therme bietet Entspannung und Wellness auf höchstem Niveau. Thermalbecken, Saunalandschaft, Gradierwerk und Wellnessanwendungen machen die Therme zu einem beliebten Ziel für Erholungssuchende. Das salzhaltige Wasser und die Sole wirken wohltuend auf Atemwege und Haut.

Leben in Bad Wilsnack: Bad Wilsnack ist ein ruhiger, beschaulicher Ort mit viel Grün und einer entspannten Atmosphäre. Die Stadt lebt vom Tourismus und Kurbetrieb, bietet aber auch Einheimischen eine hohe Lebensqualität. Wer Ruhe, Natur und Erholung sucht, ist hier genau richtig.

Bad Wilsnack Wunderblutkirche
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Rühstädt – Das Europäische Storchendorf

Rühstädt ist ein kleines Dorf mit rund 400 Einwohnern – und dutzenden Störchen. Das Dorf trägt den Titel "Europäisches Storchendorf" und ist ein Paradies für Naturliebhaber und Vogelbeobachter.

Die Störche von Rühstädt: Nirgendwo sonst in Europa brüten so viele Weißstörche auf so engem Raum wie in Rühstädt. Jedes Jahr kehren die Störche aus ihren Winterquartieren in Afrika zurück und beziehen ihre Nester auf den Dächern der Häuser, Scheunen und Strommasten. Bis zu 40 Storchenpaare brüten hier – ein einzigartiges Naturschauspiel. Das Klappern der Störche ist im Frühjahr und Sommer allgegenwärtig.

Besucherzentrum des Biosphärenreservats: In Rühstädt befindet sich das Besucherzentrum des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe-Brandenburg. Hier erfährt man alles über die Störche, die Elbauen und die Natur unserer Region. Interaktive Ausstellungen, Filme und geführte Touren machen den Besuch zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Von der Aussichtsplattform hat man einen herrlichen Blick über die Elbauenlandschaft.

Natur & Landschaft: Rühstädt liegt mitten in den Elbauen, einer weiten, flachen Landschaft mit Wiesen, Feldern und Auenwäldern. Die Elbe fließt gemächlich vorbei, Deiche schützen das Dorf vor Hochwasser. Wanderwege und Radwege führen durch die Landschaft – ideal für ausgedehnte Spaziergänge und Radtouren.

Leben in Rühstädt: Rühstädt ist ein ruhiges, ländliches Dorf mit viel Natur und einer engen Dorfgemeinschaft. Hier lebt man im Einklang mit der Natur und den Störchen. Wer das Landleben liebt und die Natur schätzt, findet hier ein kleines Paradies.

Storchennest in Rühstädt
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Plattenburg – Die Wasserburg

Plattenburg ist ein kleines Dorf mit rund 600 Einwohnern – und einer der ältesten und besterhaltenen Wasserburgen Norddeutschlands. Die Burg ist das Herzstück des Ortes und ein beliebtes Ausflugsziel.

Die Burg Plattenburg: Die Burg Plattenburg wurde im 12. Jahrhundert als Grenzfestung errichtet und ist eine der wenigen vollständig erhaltenen Wasserburgen in Norddeutschland. Die Burg ist von einem Wassergraben umgeben und beeindruckt durch ihre mittelalterliche Architektur. Türme, Mauern, Innenhöfe und Wirtschaftsgebäude sind größtenteils original erhalten.

Museum & Veranstaltungen: Heute beherbergt die Burg ein Museum, das die Geschichte der Burg und unserer Region erzählt. Ritterrüstungen, Waffen, Möbel und Alltagsgegenstände aus dem Mittelalter sind ausgestellt. Besonders für Kinder ist der Besuch spannend – hier kann man Geschichte hautnah erleben. Die Burg ist auch ein beliebter Veranstaltungsort für Konzerte, Theateraufführungen, Mittelaltermärkte und Hochzeiten.

Leben in Plattenburg: Plattenburg ist ein ruhiges, ländliches Dorf mit viel Geschichte. Die Burg prägt das Dorfleben und zieht Besucher aus nah und fern an. Wer in einem Ort mit Geschichte leben möchte, ist hier richtig.

Burg Plattenburg
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Meyenburg – Schloss und Modemuseum

Meyenburg ist eine Kleinstadt mit rund 2.500 Einwohnern im Osten der Prignitz. Die Stadt ist bekannt für ihr prächtiges Schloss und das einzigartige Modemuseum.

Schloss Meyenburg: Das Schloss Meyenburg ist ein Renaissance-Schloss aus dem 16. Jahrhundert und das Wahrzeichen der Stadt. Das Schloss beeindruckt durch seine Türme, den Innenhof und die gut erhaltene Architektur. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten erstrahlt das Schloss heute in neuem Glanz.

Modemuseum Schloss Meyenburg: Im Schloss befindet sich das Modemuseum Schloss Meyenburg, das einzige Modemuseum in Brandenburg. Die Ausstellung zeigt Mode aus drei Jahrhunderten – von historischen Kostümen bis zu moderner Haute Couture. Besonders beeindruckend sind die Kleider aus der Zeit des Barock und Rokoko. Das Museum ist ein Geheimtipp für Modeinteressierte.

Leben in Meyenburg: Meyenburg ist eine ruhige Kleinstadt mit ländlichem Charakter. Das Schloss und das Museum machen die Stadt zu einem kulturellen Anziehungspunkt. Wer Ruhe und Kultur schätzt, findet hier einen besonderen Ort.

Schloss Meyenburg
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Putlitz – Burgturm und Adelsgeschichte

Putlitz ist eine Kleinstadt mit rund 2.000 Einwohnern und eng verbunden mit dem Adelsgeschlecht Gans zu Putlitz, das unsere Region über Jahrhunderte prägte.

Burgturm Putlitz: Der historische Burgturm in Putlitz ist ein Überbleibsel der mittelalterlichen Befestigungsanlagen. Die Familie Gans zu Putlitz residierte hier über Jahrhunderte und prägte die Geschichte der Prignitz. Der Turm erinnert an die bewegte Vergangenheit des Ortes und ist ein Wahrzeichen der Stadt.

Geschichte & Adelsgeschlecht: Die Familie Gans zu Putlitz ist eine der ältesten Adelsfamilien Deutschlands und spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte Brandenburgs. Viele Orte in der Prignitz waren im Besitz der Familie, und ihr Einfluss ist bis heute spürbar.

Leben in Putlitz: Putlitz ist ein ruhiger, ländlicher Ort mit viel Geschichte. Der historische Burgturm prägt das Stadtbild und erinnert an vergangene Zeiten. Wer Geschichte und Architektur schätzt, findet hier einen besonderen Ort.

Burgturm Putlitz
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Karstädt – Ländliche Idylle

Karstädt ist eine Gemeinde mit rund 2.500 Einwohnern, verteilt auf mehrere Dörfer. Die Gemeinde liegt im Süden der Prignitz und ist geprägt von Landwirtschaft und Natur.

Ländliches Leben: Karstädt ist ein Ort für Menschen, die das Landleben lieben. Weite Felder, Wälder, kleine Dörfer und viel Ruhe prägen die Landschaft. Hier lebt man im Einklang mit der Natur und den Jahreszeiten. Landwirtschaft spielt eine wichtige Rolle, viele Höfe bewirtschaften die Felder rund um die Dörfer.

Natur & Erholung: Die Umgebung von Karstädt ist ideal für Wanderungen und Radtouren. Feldwege, Waldpfade und kleine Straßen führen durch die Landschaft. Wer Ruhe und Natur sucht, findet hier ein kleines Paradies.

Leben in Karstädt: Karstädt ist ein Ort für Menschen, die das einfache, ländliche Leben schätzen. Hier gibt es keine Hektik, keine Menschenmassen, keine Lautstärke – nur Ruhe, Natur und Gemeinschaft.

Karstädt Dorfansicht
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Lenzen – Burg und Auenrenaturierung

Lenzen ist eine Kleinstadt mit rund 3.000 Einwohnern im Westen der Prignitz, direkt an der Elbe. Die Stadt ist bekannt für ihre mittelalterliche Burg und das größte Auenrenaturierungsprojekt Europas.

Burg Lenzen: Die Burg Lenzen thront auf einem Hügel über der Stadt und der Elbe. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert errichtet und diente als Grenzfestung. Der markante Rundturm ist das Wahrzeichen der Stadt. Heute beherbergt die Burg das Besucherzentrum des BUND und informiert über das Auenrenaturierungsprojekt und die Natur der Elbauen.

Auenrenaturierung: In den Elbauen bei Lenzen findet das größte Auenrenaturierungsprojekt Europas statt. Deiche wurden zurückverlegt, Flutpolder angelegt und der Elbe wieder Raum gegeben. Das Projekt dient dem Hochwasserschutz und der Renaturierung der Auenlandschaft. Seltene Tier- und Pflanzenarten kehren zurück, und die Landschaft entwickelt sich zu einem einzigartigen Naturparadies.

Leben in Lenzen: Lenzen ist ein ruhiger Ort mit viel Natur und einer engen Verbindung zur Elbe. Wer Natur und Umweltschutz schätzt, findet hier einen besonderen Ort.

Burg Lenzen

Die Prignitz – Eine Region mit Zukunft

Die Prignitz ist für mich keine perfekte Region. Es gibt Herausforderungen, es gibt Baustellen, es gibt Dinge, die besser laufen könnten. Aber die Prignitz ist eine Region, in der Menschen anpacken, in der Dinge möglich sind, in der man noch etwas bewegen kann. Eine Region, die sich nicht aufgegeben hat, sondern nach vorne schaut.

Komm vorbei, schau es dir an und entscheide selbst. Wir freuen uns auf dich – in der Elbland Mosterei und in der Prignitz!